Die Pension Eva
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Die Villa ist ein Ort, der ihn magisch anzieht, für ihn aber unerreichbar bleibt. Bis eines Tages der Vater seines Freundes die Leitung des Hauses übernimmt.

Ab jetzt dürfen die Jungen am Ruhetag das Haus betreten, Nenè ist inzwischen auch älter, er weiß, daß es sich bei dem Etablissement um ein Bordell handelt.

Er freundet sich mit den Bewohnerinnen des Hauses an, deren Geschichten er fasziniert zuhört.

Doch während Nenè und sein Freund die Atmosphäre und die kleinen Feste des Hauses genießen, rückt draußen die Front immer näher. Die Invasion der alliierten Streitkräfte steht kurz bevor, als Hafenstadt befindet sich Vigata zunehmend unter Dauerbeschuß. Nenè und Jacolino erhalten einen Einberufungsbefehl und werden sofort an die Front geschickt. Es ist ein letztes Aufbäumen des Faschismus in Italien und zugleich ein groteskes Unternehmen im Angesicht des Bombenhagels.

Die Pension Eva ist ein wunderbarer Roman, mit großer Eleganz und Leichtigkeit erzählt aus der Sicht eines Heranwachsenden.

   
Martin Lösch zurück
  
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