Der Mann, der starb wie ein Lachs
Buchempfehlung
    

Die Bevölkerung hier oben ist ein ganz besonderer Menschenschlag. Sie bewohnt den finnisch sprechenden Teil Schwedens, ein Gebiet, das nach dem Zweiten Weltkrieg von Finnland abgetrennt und Schweden als Belohnung für dessen Neutralität zugesprochen wurde. Die Menschen wurden auf rigorose Art umerzogen, ihnen wurde quasi per Gesetz die schwedische Kultur übergestülpt.

Der Ermordete war ein besonders eifriger Umerzieher, kein Pädagoge sondern ein Sadist und Fanatiker, der sein verdientes Ende gefunden hat – so sehen es zumindest viele seiner Mitmenschen.

Schnell wird ein Schuldiger ermittelt, der genauso schnell wieder freigelassen werden muß. Es ist der etwas kauzige Eigenbrötler Esaias, zu dem sich Therese zunehmend hingezogen fühlt. Sie erkennt auch sehr bald, daß diese Geschichte mehr mit ihrem eigenen Leben und der Geschichte ihrer Familie zu tun hat als ihr lieb ist.

Niemis neues Buch ist wieder eine ganz eigensinnige, groteske und eben auf seine ganz besondere Art erzählte Geschichte, ein Krimi und zugleich Liebesroman, der einen in Staunen versetzt.

   
Martin Lösch zurück

 

  
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